16. Januar 2010

Brachiale Urgewalt brüllt, schnaubt, hechelt den Blues

1995 röhrte sich Tom Waits mit seinem Album „Bone Machine“ in mein heimisches Wohnzimmer und hat dieses seither nicht mehr verlassen. Fasziniert von den Bildern und Emotionen die Waits in seinen Arrangements zu transportieren vermag hat er mich – und mittlerweile glücklicherweise auch meine Frau – in seinen Bann gezogen. Obwohl auch der frühe Tom Waits eine gewisse Faszination bei mir hervorruft, gehört meine „Liebe“ doch eher seinen Werken der letzten zwei Dekaden.


Glitter and DoomMit „Glitter and Doom“ hat Tom Waits 2009 fernab der kommerzialisierten aalglatt-Musik ein sensationelles Live-Album veröffentlicht, das meinen CD-Spieler mehrere Tage nicht mehr verlassen mochte. Mehr noch als bei manch anderem Waits-monumental-Werk treiben mir bereits die ersten Klänge von „Lucinda – Ain't Goin Down“ in wahrer Vorfreude auf das was mich auf dieser Platte noch erwartet ein breites, nicht enden wollendes Grinsen ins Gesicht. 

Absolut zum empfehlen ist die sehr gut gemachte Waits-Website mit vielen Informationen und erstklassigen Videos.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen